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07.11.2012

Arzneiverordnungs-Report 2012

Arzneimittelausgaben in Deutschland gesunken


Zum ersten Mal seit dem Jahr 2004 sind die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankversicherung (GKV) rückläufig. Nach Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit reduzierten sich die Zahlen für das Jahr 2011 um 1,17 Milliarden auf 30,87 Milliarden. Dieser Entwicklung geschuldet verzeichnet der jährlich bei Springer Medizin erscheinende Arzneiverordnungs-Report für 2011 einen moderateren Anstieg der Gesamtausgaben der GKV um 2,3 Prozent; diese belaufen sich 2011 auf 184,86 Milliarden Euro einschließlich der Versichertenzuzahlungen. Der größte Anteil an den GKV-Kosten geht auf die Krankenhausbehandlung mit 60,83 Milliarden Euro, das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. An Platz zwei des Rankings stehen die Ausgaben für ärztliche Behandlungen in Höhe von 33,69 Milliarden Euro, gefolgt von zahnärztlichen Behandlungen über 12,05 Milliarden Euro, was einem Plus über 2,1 Prozent entspricht. Damit hat sich der Vorjahrestrend fortgesetzt. Der Anteil der Arzneimittel an den Leistungsausgaben der GKV hat sich erneut vermindert auf 17 Prozent (Vorjahr 18 Prozent).

 

Quelle: Pressemitteilung AOK Datum: 27.09. 2012 Foto: Fotolia


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